Unser Archiv - Alles andere als staubig!

Hier finden Sie unsere Veranstaltungsrückblicke und eine kleine Bildergalerie. Viel Spaß beim Stöbern!

2019

Die Saison 2019 ist in vollem Gange...

13. & 14. Mai - Projekttage: Kennenlernen des ehemaligen Pesterwitzer Weinbergs

Am Rande von Freital liegen zwei wertvolle Flächennaturdenkmäler (FND) in südexponierter Hanglage (FND „Pesterwitzer Weinberg“ und FND „Halbtrockenrasen westlich der Winzerei“). Alte Obstbäume, Dornen-Gebüsch und offene Trockenrasen sind ideale Lebensbedingungen für beispielsweise die Zauneidechse oder den Neuntöter. Die Vielfalt der Blühpflanzen bietet außerdem der Insektenwelt günstige Lebensbedingungen. In drei Gruppen stellten sich die Schüler der 11. Klasse des BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Altroßthal verschiedene Szenarien pantomimisch vor: Grundwasserverunreinigung, Verlust von Obstsorten und Insektensterben. Was haben diese Themen denn mit der hier vorhandenen Fläche zu tun? Warum ist der geplante gemeinsame Biotoppflegeeinsatz Anfang Juli sinnvoll? Im Anschluss konnte bei einer kurzen Exkursion zum Kennenlernen der Fläche, neben einer Familie Zauneidechsen, auch ein über 150 Jahre alter, noch in Benutzung befindlicher, Dachsbau bestaunt werden.

12. Mai - Natur- und Jagderlebnisfest mit buntem Kinderrahmenprogramm

Obwohl die Sonne am Morgen noch sehr scheu hinter den Wolken hockte, zeigte sie sich mit jeder fortschreitenden Stunde ein bisschen mehr und machte die Stimmung für den Natur- und Jagderlebnistag perfekt. Die Jagd- und Naturpässe, Stempel und Stempelkissen waren an den neun Ständen verteilt und auch gleich kurz nach Zehn Uhr bereits im Einsatz. Auf dem gesamten Gelände des LPV gab es Verschiedenes zu absolvieren und zu erleben. Am Umweltbildungsstand versteckten sich verschiedenste Baumfrüchte in Fühlsäckchen und sollten den frischen Zweigen zugeordnet werden. Spuren und Fährten hatte das Waldschulheim Wahlsmühle, Tiergewichtraten das Landgut Kemper & Schlomski mitgebracht. Wer kennt sich mit den typischen Tierarten verschiedener Biotope aus? Und wer konnte alle Tierstimmen richtig erraten? Aber auch die eigene Geschicklichkeit wurde zum Bestehen des Parcours gebraucht: Speerwerfen, Bogenschießen, Ringzielwerfen und der klingelnde Schleichpfad. Insgesamt 32 vollständig ausgefüllte Pässe fanden ihren Weg in den Lostopf. Jeweils zwei erste, zweite und dritte Plätze wurden zum Ende des Markttages vergeben. Aber auch wer einfach nur Mitmachen wollte oder nicht genug Zeit für den gesamten Parcours mitgebracht hatte, war herzlich eingeladen. Und wenn außerdem der Eindruck entsteht, dass auch Erwachsene wieder das innere Kind in sich entdeckt haben und die Augen genauso leuchten wie die der eigenen Kinder… dann ist das fühlt sich das für uns nach einer rundum gelungenen Veranstaltung an.

10. Mai - Sensenkurs für Anfänger

Tradition, Handwerk, Hobby oder Nostalgie? Wie auch immer man es betrachten möchte… Die leuchtenden Augen zum Ende des Tages zeigten vor allem Eines - Begeisterung! Eine breite Auswahl an Sensen stand dank unserer Umweltbildnerin Diana Behr und Co- Referenten Jörg Lehnert bereit. Von 40 bis 90 cm Klingenlänge konnte Alles ausprobiert werden. Zunächst aber erfolgte eine Einweisung in die richtige Einstellung der eigenen Sense. Und dann „einfach“ los…? Nein, denn es gehört doch ein wenig mehr dazu, als die Sense einfach herum zu schwingen. Doch einmal verstanden und erste kleine Erfolge gefeiert, gab es kein Halten mehr. Dem gesamten Rasen auf dem Fußballplatz wurde zu Leibe gerückt; sollte doch am kommenden Sonntag dort die Möglichkeit zum Parken im Rahmen unseres Kräuterfestes bestehen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Kisten, Flaschen und Sitzkissen wurden zu imaginären Hindernissen, die es zu umrunden galt. Und als die Arme das erste Mal müde wurden, kamen der Dengelbock und der Hammer zum Einsatz. Neben einem wunderbaren Input-Vortrag mit Demonstration durfte sogar das Dengel ausprobiert werden. Plötzlich ist man versunken und pocht konzentriert vor sich hin. Zum Schluss noch die letzten Ecken, das Gras zusammenrechen und die fast einstimmige Meinung: Das wollen wir unbedingt nochmal machen!

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts "Puppenstuben gesucht" statt.

3. Mai - Projekttag "Vergleich verschiedener Ökosysteme rund um den Lindenhof"

An einem zweiten Projekttag wurden die Ergebnisse der umfangreichen Biotoperkundungen den anderen Mitschülern aus dem Bioleistungskurs vorgestellt und dabei sehr großes Augenmerk auf eine kreative, alle Sinne ansprechende Präsentation gelegt. Jede Gruppe hatte eine spannende Mitmachaktion vorbereitet: von Pflanzennamen- Domino bis Zapfenzielwerfen auf einen Becherwald. Die Handouts für die Mitschüler waren umfangreich und detailliert gestaltet und zur Untermauerung der Präsentation wurde auch ein Plakat entworfen.

30. April - Ökologische Exkursion & Biotoperkundung

Der Biologie-Leistungskurs des Dippoldiswalder Gymnasiums erkundete intensiv die Umgebung des Lindenhofes, um dort die Spuren ökologischer Zusammenhänge aufzudecken. Kleingruppen diskutierten, beobachteten, bestimmten allerhand Tiere, Pflanzen und abiotische Faktoren auf ihren abgesteckten Untersuchungsflächen. Wie verändern sich Luftfeuchte, Boden- und Lufttemperatur im Laufe eines Vormittags? Wieviel Licht kommt an unterschiedlichen Stellen am Boden an und was hat das für Auswirkungen? Die erhobenen Informationen zu Feuchtwiese, Wald, Acker, Streuobstwiese und Bach wurden gut dokumentiert und ausgewertet. Im Fokus stand dabei das Verständnis für das Ökosystem.

25. April - Naturerlebnistag mit Wildkräutergeschmack

Sommerliche Temperaturen, Sonne und gute Laune begleiteten uns durch unseren Projekttag. Zwanglos ohne starres, abzuarbeitendes Pensum erlebten wir mit den Ferienkindern des Kinderschutzbundes Dippoldiswalde eine spielerische unbeschwerte Zeit. In der Natur, zwischen Teich und Bachtal, richteten wir unser „Basislager“ für diesen Projekttag ein. Von dort aus wurden Spiele in der Natur gespielt, Wildkräuter kennen gelernt, Pesto zubereitet, Barfuß die Gegend erkundet, im Halbschatten entspannt zu Mittag gegessen und zeichnend der Aufbau der Pflanzen erfahren.

Es war eine gelungene Auszeit, nach der niemanden auch nur irgendetwas Störendes an dem Projekttag einfiel. Traurig waren wir nur, dass nicht noch mehr Zeit zum Herumstöbern und Spielen war.

23. April - Nachtwanderung durch das NSG Schwarzbachtal

Am 23.April fand unsere Nachtwanderung am und im Naturschutzgebiet Schwarzbachtal statt. Wir folgten den Spuren von Dachs, Reh, knarzenden Bäumen, piependen Winzlingen im Gras, den Sternen und noch vielen weiteren Spuren des Lebens in der Dunkelheit. Ohne Taschenlampen ließen wir rund zwei Stunden den Sehsinn etwas im Hintergrund und erlebten die Nacht ohne Angst mit allen Sinnen. Nachdem wir mit Bachsteinen musizierten, war die Wanderung fast zu Ende und nur mit Zögern näherten wir uns wieder der Straße und ihren Laternen, Autos und grellen Leuchtreklamen.

9. bis 30. April - Kurs "Wildkräuterkochen"

09.04.2019
Ein schöner, sonniger Frühlingsnachmittag ist wie geschaffen für eine erste Runde „Wildkräuterkochen“. 12 Interessierte aus der Diakonie Dippoldiswalde haben sich für einen vierteiligen Kurs zu diesem Thema entschieden und waren begeistert dabei. Erläutert und ausreichend gesammelt wurden Löwenzahn und Schafgarbe. Diese ohne Blüten zu erkennen ist doch leichter als gedacht. Zusammen mit etwas Pimpinelle und Giersch wurde ein leckerer Kräuterquark mit Zwiebel, Jogurt und Leinöl daraus. Ein großer Topf dampfend heiße Kartoffeln lieferten die perfekte Grundlage, den selbst zubereiteten Quark dann zu genießen. Und am Ende hat es auch Allen geschmeckt!

16.04.2019
Giersch- Tomatensoße auf Nudeln war das heutige Kochziel. Und natürlich wurde hierzu erstmal umfangreich der Giersch besprochen. Der ist nämlich ein echter Allrounder und nicht nur ein lästiger Gartenbesucher, der häufig ausgerissen sind, weil er scheinbar keinen Nutzen hat. Eingelegt in einen Liter Apfelsaft kann er, ähnlich wie Holunderblüten, ein leckeres Aroma geben.
Dann ging es an die Arbeit; Nudeln wurden gekocht, Giersch geputzt, Teekräuter abgeschmeckt und alles zu einem Festmahl verkocht. Langeweile kommt da für den Gaumen und die „Grauen Zellen“ nicht auf.

23.04.19
Im Fokus stand heute die Brennnessel. Diese wundervolle Nährstoffbome hat jeder Mensch schon kennen gelernt, aber oft nicht von ihrer guten Seite. Ihre gute Seite kam aber dafür heute zu Genüge zum Vorschein. Was man so alles aus ihr herstellen kann! Zum Beispiel Tee, Brennnessel-Creme-Suppe mit selbstgebackenen Brötchen oder Brotaufstrich…
Es wurde die gemeinsame Zeit mit Geschichten von der Brennnessel aus der Kindheit gewürzt; über vom Weg abkommende Fahrräder, Entenkükenfutter und ärgernde große Brüder. Langeweile kam da nicht auf!

30.04.19
Spitzwegerich-Risotto mit Wildblätter-Tomatensalat hießen die Köstlichkeiten, die wir heute kochten, nachdem wir ausgiebig Wildkräuter „in Wald und Flur“ einsammelten. Wir sammelten die altbekannten Kräuter der letzten Termine, fanden aber auch neue Kräuter. Ganz besonders wurde von vielen gestaunt, dass man Bäume- in unserem Fall die Lindenblätter- auch gut essen kann. Mensch lernt nie aus, und das ist gut so!

18. April - Einsaat einer Blumenwiese für Schmetterlinge

Bei wunderschönem Sonnenschein kamen zwölf Schüler der Oberschule Schmiedeberg zu uns, um einen Teil unserer Schmetterlingswiese mit Saat von einheimischen, regionalen Wiesenblumen „aufzupeppen“. Es wurde per Hand ausgesät und mit Brettern und Schaufeln die Saat angewalzt. Anschließend musste die Fläche mit Heu bedeckt werden, damit die Vögel nicht gleich alles wegputzen und, vor Allem, damit sich durch leichte Beschattung die Feuchtigkeit auf der Fläche ein klein wenig besser hält. Zusätzlich zum tatkräftigen Naturschutz konnten die Teilnehmer auch spielerisch Wissen über Schmetterlinge und deren Bedürfnisse erfahren. Jetzt warten wir nur noch auf Regen, damit die Samen keimen können.

16. April - Projekttag "Basteln mit Naturmaterialien"

Die 2.Klasse der Grundschule Oberkarsdorf besuchte uns am 16.04.19 zu einem Naturbasteltag. Hierzu wurde gleich zu Beginn die Geschichte des kleinen Kaninchens Marie erzählt, das dem Osterhasen beim Verstecken der Eier hilft und so zum Osterkaninchen werden möchte. Schauspielerisch dabei tatkräftig unterstützt, konnte die Geschichte spielerisch die Unterschiede zwischen den Wildtierarten Feldhase und Wildkaninchen aufzeigen. Im Anschluss konnten sich alle auf der Streuobstwiese durch das Spiel „Kaninchen und Falke“ sich so richtig austoben. Wieder im Stall ging es dann endlich mit dem Basteln los. Stöcke, Walnusshälften, Steine, bunte Wolle und etwas Draht reichten aus, um ein farbenfrohes Oster-Tic-Tac-Toe herzustellen. Die Walnusshälften wurden zum „Osterkaninchen“ und die selbst gesammelten Steine zu Ostereiern. Natürlich konnten die individuellen Kunstwerke nach einer kleinen Schau-Runde und dem Erklären der Spielregeln unbedingt selbst ausprobiert werden.

11. April - Seminar "Veredelung von Obstgehölzen"

An diesem Tag konnten alle Teilnehmenden lernen, wie und wann die Lieblings-Obstsorte (nicht nur) aus Nachbars-Garten veredelt werden kann. Der Theorie folgte die Praxis, beides vermittelte Holger Weiner von der Servicestelle Streuobst. Es wurde erzählt, was es bei den unterschiedlichen Obstsorten zu beachten gibt und welche Tipps und Kniffen helfen. Besonders das Veredeln von Apfel oder Birne scheint nach den gezeigten Methoden im Frühjahr eine Erfolgsaussicht von rund 90% zu haben, sodass in den nächsten Jahren bestimmt einige selbst veredelten Bäume in den Gärten der Region gefunden werden können. Vielleicht sogar alte Sorten, die noch ohne viel Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auskommen und ihren individuellen Geschmack erhalten haben?

9. & 10. April - Wasserprojekttage

Tüchtig kalt war es noch, als der Projekttag zum Thema Wasser am 09.04.19 früh am Morgen gestartet ist. Doch das ließ uns „kalt“, denn auf einem Kreis Decken und Sitzkissen wurde unser Projekttag mit mehreren Gedankenexperimenten spannend eröffnet. Beispielsweise das Verteilen von einem Liter Wasser auf mehrere Messbecher, die das Oberflächenwasser, das Grundwasser und das Wasser in Eis und Schnee der Erde repräsentiert haben. Und wieviel Wasser ist eigentlich in Milch, Sandstein oder einem Hühnerei enthalten? Im Anschluss wurde in vier Gruppen gearbeitet. Jeweils zwei am Bach und zwei am Teich beschäftigeten sich mit der spannenden Frage: Was hab ich da mit meinem Kescher gefangen? Wie heißt es? Wie lebt es? Außerdem konnte ein Wassertropfen unter dem Mikroskop bestaunt, der Wasserkreislauf mit einem Gedicht hergeleitet und die Fließgeschwindigkeit gemessen werden. Am Ende wurden mit einer Auswertungsrunde beide Ökosysteme (Bach und Teich) gegenübergestellt.

Da im Teich am Tag zuvor leider nicht so viele Wasserbewohner zugegen waren, wurde das Programm am 10.04.2019 etwas abgewandelt. Gekeschert wurde ausschließlich am Bach und zunächst gemeinsam. Da zeigte sich, dass viele Augen deutlich mehr sehen als wenige. Es wurden sogar ein paar große Muscheln gefunden, die allen Teilnehmenden Rätsel aufgaben. Wie waren sie dorthin gekommen und wie lautet ihr Artname? Vielleicht wurden sie durch die im Winter erfolgte Teichrenaturierung in den Bach gespült? Auch der Vergleich der Fließgeschwindigkeiten fiel noch etwas spürbarer aus und wurde umfassend in der Auswertungsrunde diskutiert.

21. März - Vortrag zu "Lernort Natur"

In einer gemütlichen Runde kamen am 21. März Interessenten zum "Lernort Natur" bei uns im Lindenhof zusammen. Dieses Projekt ist bereits zweimal im Zuge der "Weltdekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005-2014" ausgezeichnet worden. In Sachsen war die Umsetzung jedoch bisher ruhig verlaufen, weshalb der Landesjagdverband Weißeritzkreis e. V. gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband den dreistündigen Vortrag auf die Beine stellte. Dieser sollte den ehrenamtlich Engagierten einen Einstieg in die Umweltpädagogik ermöglichen. Alle Anwesenden konnten sich zu Themenauswahl, Lehrplananbindung, Zielgruppenspezifik und passenden methodischen Vorgehensweisen informieren. Insbesondere letztere Themen wurden von Katja Schreiber möglichst umfassend beleuchtet, um einen guten Überblick und ersten Eindruck zu geben. Weiterhin war Herr Richard Wittig- Lenk (LJV Weißeritzkreis) an diesem Abend Ansprechpartner für die Organisation und Themenvorgaben. Die Atmosphäre war sehr positiv und geprägt von umfangreichen Diskussionsbeiträgen. Im Feedback wurde der Wunsch nach Wiederholung und Vertiefung der pädagogischen Möglichkeiten deutlich, worauf wir uns natürlich sehr freuen würden...

14. März - "Bienen Varroa-Frei" - Vortrag zu einer Methode der Hyperthermie bei Honigbienen

Am 14.03. wurde von Heinrich Löwen ein Vortrag zu einer Methode der Hyperthermie bei Bienen gehalten, der auf großes Interesse stieß. Vorgestellt wurde ein Gerät aus Russland (von Jarankin Wladimir Wasiljewitsch, Thermokamera JaW76). In einem Wärmekasten wird bei dieser Methode das ganze Volk ohne Waben behandelt. Die Durchführung erfolgt im Winter während des brutfreien Zustandes. Im Anschluss wurde rege diskutiert und gefachsimpelt.

Jetzt muss diese Methode weiter ausprobiert und getestet werden. In der Hoffnung, die erhebliche Belastung für Bienen und Imker durch die Varroa-Milbe auszuschalten. Das soll wieder die Möglichkeit eröffnen, auf eine Vielzahl von chemischen Mitteln im Bienenstock zu verzichten.

2018

Bereits im Jahr 2018 war mit Projektstart schon Einiges los hier am Lindenhof. Viel Spaß bei der Rückschau und vielleicht lassen Sie sich ja zu einer eigenen Veranstaltung mit uns inspirieren...

18. Dezember - Projekttag "Regionale & Saisonale Ernährung"

Am 18.12. kam ein Biologie-Kurs des Gymnasiums Dippoldiswalde zu uns, um mehr über saisonale und regionale Lebensmittel zu erfahren. Auf dem Weg zum Lindenhof wurde in einem Supermarkt eine Rallye mit Fragen zu Herkunft und Zusammensetzung ausgewählter Produkte/ Produktgruppen durchgeführt. Nach ihrer Auswertung vor Ort auf dem Lindenhof wurden folgende Themen methodisch vertieft: Sensorische „Lockmittel“ der Nahrungsmittelindustrie, Unterschied Richtlinien der EU zu konventioneller Tierhaltung im Gegensatz zum EG-Bio, sowie regionale Nahrungsmittel. Abschließend wurde gemeinsam ein Essen aus Nahrungsmitteln gekocht, die in Deutschland wachsen und hergestellt werden.

12. Dezember - Projekttag "Basteln mit Naturmaterialien"

Hartriegelzweige, Fichtenzapfen, verschiedene Kiefernzapfen, Fichtenzweige und Wolle waren die Grundlagen für unser besinnliches Weihnachtsbasteln mit Schüler*innen der Grundschule Obercarsdorf. Das Eichhörnchen führte uns durch den Tag. Zu Beginn wurde eine Rätsel-Geschichte über das Leben des Eichhörnchens im Winter vorgelesen und danach mit vielen Dingen gebastelt, die es gerne frisst. Mit diesen Werkstoffen aus der Natur ließen sich auch ganz ohne Kleber und Draht schöne Kränze flechten. Begleitet vom Duft der Zapfen und Zweige wurde von jedem Kind ein Kranz gebogen und dekoriert. Anschließend besuchte uns noch überraschend der Weihnachtsmann! ... er hatte sogar für jedes Kind ein Geschenk dabei.

19. November & 3. Dezember - Seminar "Aufgabenmanagement im Naturschutz"

Um effektiv eine lebendige, gesunde Umwelt bewahren zu können, müssen Umweltschützer eine effektive, lebendige und gesunde Arbeitsweise bewahren. Auch, wenn die Baustellen zahlreich sind und die Uhr schon auf fünf vor zwölf steht.

Am 19.11. wurde der erste Teil des sehr spannend gehaltenen Aufgabenmanagement - Seminars durchgeführt. Neue Erkenntnisse der Psychologie sowie Methoden der Selbstorganisation wurden vorgestellt und selber ausprobiert. Welcher Lerntyp bin ich? Was sind meine Stärken - und was meine Schwächen? Mit selbstgewählten „Hausaufgaben“ im Gepäck gingen wir nach Hause, um im Alltagschaos einen starken Anreiz zu haben, tatsächlich etwas zu verändern.

Am 03.12. kam dann der zweite Teil der Weiterbildung. Neben der Auswertung der „Hausaufgaben“ lernten wir weitere Methoden des Zeitmanagements und der Priorisierung von Aufgaben kennen. Thematisiert wurde beispielsweise auch der Umgang mit Störungen, Motivationsstrategien und wie effektive Besprechungen gehalten werden. Zum Schluss steckten wir neue Ziele, um das Gelernte weiter umzusetzen.

24. & 25. September -Projekttage "Wald & Pilze"

Am 24.09.2018 hatten wir Besuch aus der Oberschule in Schmiedeberg. Wir gingen in die am Sonntag auf dem Streuobstwiesenfest aufgebaute Pilzausstellung und konnten die dort ausgestellte Artenvielfalt bestaunen. Darauf aufbauend wurde von uns die Ökologie der Pilze beleuchtet. Methoden zu den Funktionen der Pilze, Stoffkreislauf, Schichten des Waldes und Ökosystem Wald im Allgemeinen rundeten den Tag ab. Als Handlungsoption für die Schule oder für Zuhause beimpften wir Kaffeesatz mit einem Austernseitlingmycel. Die Klasse wird sich die folgenden Wochen darum kümmern, um anschließend die gewachsen Pilze zu verkosten. So wurde aufgezeigt, dass sich Pilze auch vor Ort züchten lassen, ja sogar, dass vermeintlicher Abfall wie Kaffeesatz noch gut weiterverwendet werden kann.

Nur einen Tag später konnte die Parallelklasse früh in der Lindenstube begrüßt werden. Da sich mit zunehmender Zeit die ausgestellten Pilze immer weiter zersetzten, wurde die Ausstellung im Vergleich zum Vortag bereits dezimiert. Dennoch ergab die ausgestellte Vielfalt Anlass zu zahlreichen Erlebnisberichten und anregenden Diskussionsbeiträgen durch die teilnehmenden Schüler*innen.  Dies ergab eine perfekte Grundlage, um sich über die Ökologie der Pilze zu verständigen und informieren zu können. Wie auch am Vortag wurden im Anschluss gemeinsam erneut Kaffeesatz mit Pilzmycel beimpft und zur Weiterzucht in der Schule das weitere Vorgehen besprochen. Die Exkursion in das angrenzende Hangwaldgebiet des Lindenhofes thematisierte die Ökologie des Waldes und ließ die teilnehmenden Schüler*innen neben dem spielerischen Erfassen von Stoffkreisläufen die Möglichkeit, frei und aus eigenem Antrieb die Vielfältigkeit und Schönheit des Ökosystems Wald zu entdecken. Die zusammengetragenen „Waldschätze“ (z.B. Federn, Zapfen, Pilze,…) konnten in der gemeinsamen Abschlussrunde bestaunt und vorgestellt werden und ließen den Tag mit einem kleinen persönlichen Beitrag von jedem Teilnehmenden ausklingen. Die Fundstücke wurden vereinzelt durch uns mit kleinen Wissensbeiträgen kommentiert und so für den Findenden als auch für die Klasse noch genauer beleuchtet.

23. September - Vortrag "Natur pur um Dippoldiswalde"

Am 23.09.18 hielt Ulf Tertel im Rahmen des Streuobstwiesenfestes hier am Lindenhof einen atemberaubenden Vortrag mit selbst geschossenen Bildern über die Natur rund um Dippoldiswalde.  Er konnte einen Teil des „Alltags“ vieler häufigen und seltenen Lebewesen durch tolle Aufnahmen und Geschichten wiedergeben. Thematisiert wurden außerdem viele Umweltprobleme (Müll, unvorsichtige Bauarbeiten, Nährstoffeintrag, Pestizidbelastung) und wie es anders laufen kann. An dem Vortrag herrschte reges Interesse, die Lindenstube war voll (ca. 30 Teilnehmende), das Feedback war sehr gut.

23. September - Vortrag, Exkursion und Fachstand zu "Holzbewohnende Insekten""

Im Rahmen des Streuobstwiesenfestes auf dem Lindenhof wurde ein vielfältiges Umweltbildungsprogramm von Herrn Dr. Reike geboten. Er beriet an einem Fachstand über die Spinnen auf Streuobstwiesen, gab um 11 Uhr einen Vortrag über holzbewohnende Insekten und leitete ab 13:30 Uhr eine naturschutzfachliche Exkursion über und auf der Streuobstwiese. An dem Vortrag herrschte reges Interesse, die Lindenstube war voll (ca. 25 Teilnehmende), das Feedback war gut. Auch Exkursion und Stand waren gut bis ans Limit des Machbaren besucht. Während aller Veranstaltungen konnten sich Interessierte über „unbekannte Nachbarn“ - die Insekten in unserer Kulturlandschaft informieren und Naturschutz-Praxistipps für ihren Garten beantwortet bekommen.

23. September - Pomologen, Apfelsortenbestimmung mit Informationsstand

Zum Streuobstwiesenfest hatten wir das Glück, die Pomologen Klaus Schwarz und Ralf Frenzel einladen zu können. Neben fachlichen Ratschlägen und vielen Erfahrungsberichten zum Thema Äpfel, Obst und Streuobstwiesen, die sie teilten, bestimmten sie Apfelsorten. Sehr viele Besuchende brachten Äpfel aus ihren Gärten mit und staunten oft nicht schlecht, welche Schätze an alten Sorten bei ihnen stehen. Über die große Anzahl der Apfelsorten informierte außerdem eine anschauliche und große Ausstellung. Sie ließ die erhaltenswürdige Vielfalt auf unseren Streuobstwiesen und in Gärten erahnen und wird sicher bei manch einer Neupflanzung die Wahl auf eine alte Sorte fallen lassen.

9. September - Zu Besuch beim Fest des Waldschulheims "Wahlsmühle"

Mit einem eigenen Stand waren wir zum alljährlichen "Tag der Offenen Tür" des Waldschulheims "Wahlsmühle" zu Gast. Wir konnten zahlreichen Besuchenden die Vorzüge von heimischem Wildobst aufzeigen und über das Pflanzen von heimischen Sträuchern in Hecken informieren. Wichtig war uns dabei, die ökologischen und sozialen Gewinne durch Wildobstpflanzungen zu erwähnen. Das rege Interesse ergab umfangreiche Gespräche über Umwelt(schutz), traditionelle Rezepte oder wie „früher“ gekocht und gelebt wurde. Zusätzlich lagen umfangreiche Rezeptanregungen zum Mitnehmen aus und wir stellten Marmelade aus Wildobst zum Verkosten bereit. Frische Zweige von Wildobstpflanzen standen zur Ansicht in Vasen, sodass zu den Rezepten passend auch immer die jeweilige Pflanze begutachtet werden konnte.