Über uns Umweltbildnerinnen

 

Katja Schreiber

Schon als Kind bin ich sehr viel draußen gewesen und habe entweder auf eigene Faust die Natur erkundet oder im selbstgebauten Baumhaus aus alten Decken stundenlang die Nase ins Buch gesteckt. Während meines Freiwilligen Ökologischen Jahres hatte ich das erste Mal mit Umweltbildung zu tun - dies hat mich bis heute nicht losgelassen und zu meiner Selbstständigkeit geführt, in der ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Als studierte Forstwissenschaftlerin faszinieren mich sämtliche Vorgänge in der Natur, ökologische Zusammenhänge und wie eigentlich die Namen der vielfältigen Pflanzen und Tiere lauten, die mir immer wieder begegnen und meine Aufmerksamkeit wecken.

Gern lasse ich mich von unterschiedlichsten Gruppendynamiken und neuen Orten bei meiner Arbeit überraschen und sammle dabei ständig neue Erfahrungen. Besonders schön empfinde ich die Momente, in denen mir Kinder oder Teilnehmende mit einer Bemerkung oder Geste „ihre Sicht“ der Dinge mehr oder weniger unbewusst mitteilen. Die Einladung in deren persönliche Welt ist ein Geschenk und gern verweile ich hier auch ein bisschen und lasse mich inspirieren….

Diana Behr (*derzeit in Babypause)

Mich fasziniert, wie Menschen zu Zeiten ohne Handy, Internet und Autos überhaupt überleben konnten. Wie sie das anstellten, ist mir immer noch ein Rätsel. Die alten Kulturtechniken, die ich bereits kennenlernte, sind allerdings ganz schön ausgeklügelt und scheinen zu funktionieren.
Zum Beispiel kann ein Mensch mit einer Sense ohne Strom oder Benzin ganze Wiesen abmähen. Oder aber, mit einem Feuerbohrer, nur mit Holz und Schnur, Glut erzeugen. Und sich draußen hinzusetzen um die Lebewesen dort beobachten ist spannender als jeder Discovery Channel. Nur manchmal eben ein bissel kälter, aber dagegen gibt es warme Kleidung und Feuer.

Da mir das Draußen Sein so gut gefällt, studierte ich Landschaftsökologie und Naturschutz (Diplom) in Greifswald. Dann merkte ich aber, dass in dem Beruf viel im Büro gesessen wird und orientierte mich weiter. Derzeit mache ich eine tolle, dreijährige Weiterbildung zur Wildnispädagogin (Wildnisschulen Waldkauz und Wildniswissen), die mir sehr viel Freude bereitet und mein Umfeld und mich bereichert.

Sora

Mein Name ist Sora, ich bin ein Australian-Kelpie-Border-Collie Mix und ausgebildeter Bürofachhund. Zusätzlich habe ich mich als Veranstaltungsbegleiterin weitergebildet. Ich streife gerne durch die Natur, weil dort gibt es so viele tolle Dinge zu entdecken. Ganz besonders gerne spiele ich mit anderen Hunden oder Menschen aufregende Bewegungs- oder Suchspiele. Ansonsten schlafe ich im Büro und warte darauf, dass die Menschen um mich herum endlich wieder lebendig werden. Sie sollten aufhören, ständig auf diese viereckigen Kisten zu starren.

 

Juliane Märtens

Mein Name ist Juliane und ich bin die Neue im Team Umweltbildung des LPV.

Ursprünglich komme ich aus einem kleinen Dorf in der schönen Altmark in Sachsen-Anhalt. Als Kind war ich viel draußen oder in unserer Scheune unterwegs. Ob Spiele ausdenken, von aufgeschichteten Heuballen springen, mit meiner großen Schwester auf Bäume klettern oder Schiffe bauen - ich war immer sehr kreativ, mir draußen eine Beschäftigung zu suchen. Dazu kommt, dass wir einen großen Nutzgarten hatten, bei dem alle mithelfen mussten: Kirschen pflücken, Kartoffeln aus der Erde holen, Äpfel aufsammeln oder mit dem Pflug und Pferd den Garten pflügen. Die Begeisterung für die Natur war schon früh bei mir geweckt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ich mich für ein Studium der Forstwissenschaften in Tharandt entschieden hatte. Um auch anderen Menschen die Natur näher zu bringen und ihnen das ein oder andere Wissen zu vermitteln, habe ich mich zusätzlich zur Waldpädagogin weitergebildet. Seit August 2020 bin ich nun beim LPV dabei.

Freie Referenten

Um bei all der Vielfältigkeit unseres Programmes eine gute Umweltbildung zu gewährleisten, laden wir für einige Umweltbildungsveranstaltungen freie Umweltbildner und Experten ein.

Ehemalige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

 

Beatrice Thaler - *unsere ehemalige FÖJlerin (09/19 -02/20)

Ich bin Bea und mache seit dem 01.09.2019 mein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Landschaftspflegeverband hier in Dippoldiswalde. Ich brauchte nach dem Abitur einfach erst mal eine Pause vom ewigen Rumsitzen und stupiden Lernen. Etwas Neues kennenlernen, den normalen Arbeitsalltag erleben, draußen in der Natur sein und etwas über sie lernen,  mal was ganz anderes machen als die 12 Jahre vorher. Dieses Angebot überzeugte und ich entschied mich für ein FÖJ. Das Thema der Umweltbildung erschien mir besonders spannend, da ich gern mit anderen Menschen zusammenarbeite, mit Freude Dinge erkläre und mich schon immer für die Natur interessiere. Vor allem fasziniert mich das Zusammenspiel der verschiedensten Organismen innerhalb eines Ökosystems und, dass jedes noch so kleine Lebewesen eine wichtige Rolle darin spielt.